Ist das Glitzerstaub in meiner Küche?

Normalerweise schreibe ich hier ja nur über leckere Rezepte und zeige Dir schöne Fotos dazu. Jedoch war letzte Woche irgendwie eigenartig und ich muss es unbedingt erzählen… es war einfach zu skurril.

Alles begann am Mittwochmorgen…

 

Mittwoch:

Mein Mittwochmorgen fing mit einer durcheinander geratenen Obstecke an. (Ich bewahre mein Obst und Gemüse gerne in meiner Küche in einer schattigen Ecke auf.) Jedoch als ich am Mittwoch dann mein Frühstück zubereiten wollte, lag das Obst und Gemüse auf der gesamten Arbeitsfläche verteilt. So hatte ich es am Dienstagabend aber nicht verlassen… oder?

Beim Aufräumen merkte ich dann, dass die Himbeeren weg waren. Dabei hatte ich doch extra am Dienstag ein paar übrig gelassen. Aber irgendwie waren die weg.

Hatte ich sie abends doch alle aufgegessen? Oder hatte ich nachts Hunger bekommen und selbst meine Küche geplündert – ohne dass ich mich daran erinnern konnte? Sehr seltsam.

Vielleicht brauchte ich auch einfach mal Urlaub 😉

Ich schob die Gedanken zur Seite und verbrachte noch einen schönen Tag.

 

Donnerstag:

Donnerstagmorgen war es aber genauso. Schon wieder war meine Obst- und Gemüseecke durchwühlt. Und es fehlte wieder etwas, diesmal die Blaubeeren. Oh man… schlafwandle ich etwa und plündere dabei meine Küche? Es könnte ja möglich sein. Vielleicht sollte ich abends einfach mehr essen, damit ich nachts keinen Hunger bekomme.

Also aß ich am Donnerstagabend die doppelte Portion, die ich sonst esse und kugelte mich dann mit meinem vollgefutterten Bauch ins Bett.

 

Freitag:

angebisseneWeintrauben

Sind das Bissspuren? Kann es sein, dass das Bissspuren auf dem Bild sind? Hat da jemand an den Weintrauben genascht? Bilde ich mir das nur ein? Also meine Mundgröße ist das nicht. Habe ich Mäuse oder anderes Getier? Oh man… bitte nicht. Das wäre echt zu heftig….

 

Mein Morgen verlief also nicht ganz so glatt, wie gedacht. Somit, erst einmal an die frische Luft und tief durchatmen.

Unterwegs traf ich dann den Hausmeister. Dieser regte sich gerade über den Müllraum auf (meine Nachbarn und ich haben unsere Mülltonnen nicht im Hof zu stehen, sondern in einem Extraraum im Erdgeschoss). Sehr gut! Somit ging ich zum Hausmeister und fing ein Gespräch mit ihm an. Nach ein paar Sätzen lenkte ich dann vom Müll auf Mäuse und fragte gaaaaanz beiläufig und natürlich nur reeeeein theoretisch, ob es schon mal Mäuse hier in den Häusern gab. Leider verdunkelte sich sein Gesicht noch mehr und er grummelte etwas über Ungeziefer. Ups… also kein so gutes Thema. Normalerweise ist er echt freundlich, aber ich glaube beim Thema Ordnung ist er ein wenig empfindlich 😉 Zum Schluss erfuhr ich dann, dass es in den Häusern noch nie Mäuse gab. Schon mal gut zu wissen.

Kaum zu Hause fing ich an zu recherchieren… über Schlafwandeln, Mäuse, Käfer und so weiter und so weiter.

Das Ergebnis zu Mäusen und Co.: Wenn ich irgendwelche kleinen Tierchen zu Hause hätte, dann hätte ich auch Kot, tote Käfer, Larven oder sonst irgendein anderes Zeichen. Ich durchsuchte wirklich alles, fand jedoch nichts. Das Positive ist, das meine Wohnung danach richtig sauber war. So sauber war meine Wohnung noch nie… Nirgendswo ist auch nur ein Staubkorn 😉 Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tierchen mein Obst nascht, sehr klein. Aber das bedeutet auch, dass das Schlafwandeln wieder auf Platz eins rückt.

Das Ergebnis zum Schlafwandeln: Nach langen Recherchen im Internet sah es erst einmal nicht so aus, dass ich schlafwandle. Trotzdem hatte ich mir vorsichtshalber ein paar Schüsseln mit Wasser am Abend vor mein Bett gestellt. Man weiß ja nie 😉

 

Samstag:

Das Gute ist, dass ich jetzt weiß, dass ich nachts nicht schlafwandle. Das Wasser war in allen Behältern noch drin und ich hatte auch keine getrockneten Wasserspuren in meiner Wohnung. Das nicht ganz so Gute ist, dass der Tag mit einem ungewollten kalten Fußbad nicht ganz soooo toll anfängt.

Jaaaa, ich hatte vergessen, dass ich die Millionen Wasserbehälter ans Bett gestellt hatte. Und natürlich bin ich am Morgen hineingetreten…

Mit nassen Füßen bin ich dann durch die Wohnung und habe nach getrockneten Fußabdrücken gesucht – sah bestimmt lustig aus. Jedoch habe ich keine getrockneten Fußabdrücke oder andere Spuren einer Schlafwandel-Aktion gefunden. In der Küche sah die Obstecke auch so aus, wie ich sie abends verlassen hatte. Nur diesmal glitzerte etwas. GLITZER? In meiner Küche? BITTE? Ich musste echt zwei Mal hinschauen. Tatsache! Da lag Glitzerstaub in meiner Küche! Ja, Glitzerstaub! Ich wiederhole GLITZERSTAUB! Wie es dahin gekommen war, weiß ich auch nicht. Es wird wirklich immer merkwürdiger…

Glitzerstaub

Aber eins weiß ich: Nasse Füße und Glitzerstaub am Morgen ist doch mal eine herrliche Ausbeute 🙂 Zumindest hatte ich DIES noch NIE in meinem Leben 🙂 Mal sehen was morgen kommt. Vielleicht begrüßt mich ja morgen ein rosa Elefant mit einem „Jo, wie geht´s?“ in der Küche. Und vielleicht sollte ich dann mal zu einem Arzt gehen 🙂 oder anfangen Bücher zu schreiben. Wird bestimmt DER Renner 😉

 

Sonntag:

Was auch immer das war, es ist jetzt vorbei. Sonntagmorgen gab es keine nassen Füße, kein angeknabbertes Obst, keine verschwundenen Lebensmittel, keine durcheinandergebrachte Obstecke UUUND auch keine rosa Elefanten. Also alles super. Naja… so super es halt einen gehen kann, nach den vergangenen Tagen…

 

Montag:

Bis jetzt ist auch alles noch in Ordnung. Es ist jetzt früher Abend und seit Samstagmorgen ist alles ruhig und beim Alten. So ganz traue ich der Ruhe zwar nicht und ich bin auch noch etwas über den Glitzerstaub und dem angeknabberten Obst beunruhigt. Aber ich warte jetzt erst einmal ab. Hoffentlich klärt sich das irgendwie auf, denn ganz so wohl ist mir bei der Sache nicht.

 

Ich versuche mir jetzt einfach mal eine schöne Woche zu gestalten mit viel Entspannung. Vielleicht wird dann alles besser.

Und Dir wünsche ich auch eine schöne Woche 😉

Liebe Grüße

Bea

P.S.: Falls Du auch schon einmal so ein Erlebnis hattest, würde ich mich sehr über einen Kommentar von Dir freuen.

 

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